B1 8 Min. LesezeitSchwerpunkt: Modalverben und Passiv

Das geliehene Geld – Geschichte auf Deutsch (B1)

Vor einem Jahr hat Tom seinem besten Freund Geld geliehen. Jetzt braucht er es dringend zurück – und die Freundschaft steht auf dem Spiel.

Zwei Freunde sitzen sich an einem Küchentisch gegenüber, zwischen ihnen liegt ein Blatt Papier.
Lesehilfe

Unterstrichene Wörter zeigen dir Grundform und Bedeutung – am Computer beim Darüberfahren, am Handy per Tipp.

Tom rührte in seinem Kaffee, ohne wirklich zu trinken, und starrte auf sein Handy, auf dem seit drei Tagen keine Antwort von Felix ankam.

Vor einem Jahr hatte er Felix zweitausend Euro weil dessen Auto plötzlich war und er es für die Arbeit brauchte.

Damals hatte Felix das Geld innerhalb von sechs Monaten doch seitdem waren nur zwei kleinere worden.

Tom selbst musste jetzt eine für eine neue Wohnung leisten, und ohne den Rest des geliehenen Geldes würde es eng werden.

Er Felix anzurufen, statt noch länger auf eine Nachricht zu warten, die ohnehin nicht zu kommen schien.

Felix ging überraschend schnell ans Telefon. „Hey Tom, sorry, ich wollte mich sowieso melden“, sagte er, klang dabei aber nervöser, als Tom es von ihm gewohnt war.

„Ich brauche das restliche Geld bald“, sagte Tom direkt, weil er keine Lust mehr hatte, um den heißen Brei herumzureden. „Ich muss in vier Wochen eine leisten.“

Am anderen Ende blieb es einen Moment still. „Das wird schwierig“, sagte Felix schließlich. „Ich habe gerade selbst wenig Geld, weil ich meinen Job gewechselt habe.“

Tom spürte in sich aufsteigen. „Du hättest mir sagen müssen, dass sich etwas ändert, statt einfach nichts zu überweisen und meine Nachrichten zu

„Das stimmt“, gab Felix zu, „aber es ist mir weil ich weiß, wie wichtig dir das Geld gerade ist. Ich wollte nicht schon wieder mit schlechten Nachrichten kommen.“

Tom seufzte. ist mir das jetzt auch, weil ich es dir sagen muss: Ohne das Geld kann ich die Wohnung vielleicht nicht bekommen. Es geht hier nicht nur um eine Zahl auf einem

Beide einen Moment, während im Hintergrund von Felix’ Seite ein Fernseher lief, den er dann leiser stellte, als wolle er dem Gespräch mehr Gewicht geben.

„Lass uns morgen in Ruhe reden, persönlich, nicht am Telefon“, schlug Felix vor. „Ich will das nicht einfach so im Vorbeigehen klären, das ist es dir nicht wert.“

Tom stimmte zu, auch wenn er sich fragte, ob ein persönliches Gespräch wirklich etwas ändern würde oder ob es nur die Entscheidung weiter

Wie verläuft das persönliche Gespräch am nächsten Tag?

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